Wiki source for SlackBookNetzwerkkonfigurationHardware


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""<h2 id="NetzwerkkonfigurationHardware">5.2 Netzwerk Hardware Konfiguration</h2>""
Wenn Sie beschlossen haben, Ihren Slackware Rechner in irgendeine Art von Netzwerk zu bringen, ist das Erste das Sie brauchen eine Linux-Kompatible Netzwerkkarte. Sie werden ein wenig schauen müssen damit sichergestellt ist, das die Karte wirklich Linux-Kompatibel ist (schauen Sie dazu beim Linux Documentation Projekt und/oder der Kerneldokumentation um den Status ihrer gewählten Netzwerkkarte zu erfahren). Sie werden sehen das die meisten Netzwerkkarten von neueren Kerneln unterstützt werden. Trotzdem sollten Sie in den gängigen Linux-Hardware-Kompatibilitätslisten (wie z. B. der GNU/Linux Beginners Group Hardware Compatibility Links - http://www.eskimo.com/%7Elo/linux/hardwarelinks.html und dem Linux Documentation Project Hardware HOWTO - http://www.linux.org/docs/ldp/howto/Hardware-HOWTO/) nachsehen, bevor Sie eine Karte kaufen. Ein wenig Forschung vorher kann Tage oder sogar Wochen bei der Fehlersuche sparen, wenn die Hardware nicht Kompatibel ist.

Wenn Sie die Linux-Hardware-Kompatibilitätslisten im Internet besuchen oder in der auf Ihrem System installierten Kerneldokumentation schauen, ist es schlau sich zu merken, welches Kernel-Modul Sie für Ihre Netzwerkkarte benötigen.

""<h2 id="NetzwerkkonfigurationHardwareModule">5.2.1 Netzwerkmodule laden</h2>""
Kernel-Module welche beim Systemstart geladen werden müssen, werden duch die ##rc.modules## Datei in ##/etc/rc.d## oder durch den Kernel-Auto-Modul-Lader, gestartet durch ##/etc/rc.d/rc.hotplug##, geladen. Die vorgegebene ##rc.modules## Datei enthält einen Netzwerk-Module Abschnitt. Wenn Sie ##rc.modules## öffnen und nach diesem Abschnitt suchen, werden Sie feststellen, das erst nach einer ausführbaren ##rc.netdevice## Datei in ##/etc/rc.d/## gesucht wird. Dieses Script wird erstellt, wenn ##setup## während der Installation erfolgreich einen Netzwerkadapter findet.

Unter diesem "if"-Block ist eine Liste mit Netzwerkadaptern und modprobe-Zeilen, alle auskommentiert. Finden Sie Ihr Gerät und entfernen Sie die Kommentierung der passenden modprobe-Zeile und speichern die Datei. Wenn Sie jetzt ##rc.modules## als ##root## ausführen, sollte Ihr Netzwerktreiber (und alle anderen nicht auskommentierten Treiber) geladen werden. Beachten Sie, das manche Module (wie der ne2000 Treiber) weitere Parameter benötigen; stellen Sie sicher, das Sie dich richtige Zeile ausgewählt haben.

""<h2 id="NetzwerkkonfigurationHardwareLan">5.2.2 LAN (10/100/1000Base-T and Base-2) Karten</h2>""
Diese Überschrift fasst alle internen PCI und ISA Netzwerkkarten zusammen. Treiber für diese Karten werden als Kernel-Module, wie im vorigen Abschnitt beschrieben, mitgeliefert. ##/sbin/netconfig/## sollte nach Ihren Netzwerkkarten gesucht haben und erfolgreich in Ihre ##rc.netdevice## Datei eingetragen haben. Wenn dies nicht passiert, ist das Problem meistens der Versuch ein falsches Modul für die verwendete Netzwerkkarte zu laden (nicht selten sind in verschiedenen Generationen von Geräten desselben Herstellers verschiedene Module nötig). Wenn Sie sicher sind, dass das Modul das Sie laden wollen das richtige ist, sollte Ihr nächster Schritt ein Blick in die Dokumentation des Moduls sein, um herauszufinden ob nicht vielleicht spezielle Parameter zum laden des Moduls benötigt werden.

""<h2 id="NetzwerkkonfigurationHardwareModems">5.2.3 Modems</h2>""
Genau wie Netzwerkkarten können Modems in verschiedenen Busunterstützungen vorkommen. Bis vor kurzem waren Modems 8 oder 16bit ISA Karten. Durch die Bemühungen von Intel und den Mainboardherstellern den ISA-Bus vollständig zu verdrängen, sind Modems immer häufiger als externe Geräte ausgeführt, die an eine Serielle Schnittstelle oder den USB-Anschluss angeschlossen werden, oder sie sind interne PCI-Modems. Wenn sie ein Modem mit Linux benutzen wollen ist es überaus wichtig nachzuforschen, besonders wenn Sie ein PCI Modem kaufen möchten. Viele, wenn nicht sogar die meisten PCI Modems die in den Regalen stehen sind sogenannte ""WinModems"". ""WinModems"" fehlen grundlegende Bausteine auf der Karte selbst: die Funktionen dieser Hardware werden durch den Modemtreiber an die CPU und das Windows Betriebssystem ausgelagert. Das heisst, dass sie keine standardisierte Serielle Schnittstelle haben, die PPPD erwartet, wenn Sie versuchen eine Wählverbindung zu Ihrem Internetprovider aufzubauen.

Wenn Sie ganz sicher gehen wollen, dass Ihr Modem von Linux unterstützt wird, dann sollten Sie ein externes Gerät, welches an die Serielle Schnittstelle Ihres Computers angeschlossen wird, wählen. Bei diesen können Sie sicher sein, dass sie besser arbeiten und weniger Probleme bei der Installation und Wartung bereiten, jedoch brauchen sie auch eine zusätzliche Stromquelle und sie sind in der Regel teurer.

Es gibt verschiedene Internetseiten, die Hilfe und Treiber für ""WinModem"" basierende Geräte anbieten. Einige Benutzer berichten von Erfolgen bei der Installation von Treibern für verschiedene ""WinModems"", welche Lucent, Conexant oder Rockwell Chipsätze haben. Da die benötigte Software für diese Geräte nicht mit Slackware geliefert wird und jeder Treiber anders ist, werden wir hier nicht auf die Details eingehen.

""<h2 id="NetzwerkkonfigurationHardwarePcmcia">5.2.4 PCMCIA</h2>""
Während der Slackware Installation wird Ihnen die Möglichkeit gegeben die pcmcia Pakete (in der "A" Serie der Pakete) zu installieren. Dieses Paket enthält Programme und Konfigurationsdateien um mit PCMCIA-Karten unter Slackware zu arbeiten. Es ist wichtig zu wissen, dass das pcmcia Paket nur generische Software installiert um mit PCMCIA-Karten unter Slackware zu arbeiten. Es installiert KEINE Treiber oder Module. Die verfügbaren Module und Treiber sind im Verzeichnis ##/lib/modules/'uname-r'/pcmcia/##. Sie werden etwas experimentieren müssen um das Modul zu finden, damit Ihre Netzwerkkarte funktioniert.

Sie werden ##/etc/pcmcia/network.opts## (bei Ethernet Karten) oder ##/etc/pcmcia/wireless.opts## (wenn Sie eine WLAN-Karte haben) bearbeiten müssen. Wie die meisten Slackware Konfigurationsdateien, sind diese beiden Datein sehr gut kommentiert und es sollte leicht sein herauszufinden welche Änderungen gemacht werden müssen.
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