- Slackware 13.0
Slackware besorgen
Hinweise zu den offiziellen Quellen findet man auf http://www.slackware.org/getslack/list.php?country=Germany .
Die System-Mindestanforderungen prüfen
Die System-Mindestanforderungen sind im Slackbook beschrieben:
- i586-Prozessor
- 32MB RAM
- 2GB freier Festplatten-Speicherplatz (1GB für Minimalsystem)
Partitionierung
Linux benötigt mindestens 2 Partitionen: je eine für / (root) und swap .
Für die vollständige Installation von DVD sind auf / (root) etwa 7GB erforderlich, zuzüglich Platz für nachträglich zu installierende Zusatzsoftware.
Faustregel für swap:
RAM < 512MB: für swap die doppelte RAM-Größe vorsehen
RAM ≥ 512MB: für swap die einfache RAM-Größe vorsehen
Bei Einsatz des Rechners als Webserver kann /var/www eine separate Partition in der gewünschten Größe bekommen.
Häufig wird dann noch für /home mit dem gesamten verbliebenen Festplattenspeicherplatz eine separate Partition angelegt.
Die Partitionierung mit Bordmitteln von Slackware ist hier im Slackbook beschrieben.
Das graphische Tool Gparted findet man u. a. auf Linux-Live-CDs wie z. B. auf der hier beschriebenen System Rescue CD.
Installation
Die Installation per Setup ist hier im Slackbook beschrieben.
Nach dem Booten von DVD startet man das Setup-Programm durch Eingabe von:
setup
Es führt durch die folgenden Schritte:
- Einstellen des Tastatur-Layouts (qwertz/de)
- Mounten der Swap-Partition
- Festlegung der Installationspartitionen für /etc/fstab
- Festlegung der Installationsquelle (z. B. DVD)
- Auswahl der zu installierenden Softwarepakete:
- die Installation der Softwarepakete
- die erste Konfigurierung, dazu gehören:
- Kernel auswählen
- Modem konfigurieren
- Einstellen von Zeitzone, Uhrzeit, Datum
- (Konsolen-)Maus-Konfigurierung
- LILO-Konfigurierung
- Festlegung des root-Passworts
Nach dem Neustarten des Rechners (natürlich ohne Boot-DVD) meldet man sich an der Konsole als root an mit:
login root
Bei Bedarf kann mit startx ein grafischer Desktop (z. B. KDE4) gestartet werden.
Grundlegende manuelle Einstellungen
Die meisten folgenden Arbeiten und Konfigurationen werden als root mit Konsolenbefehle ausgeführt.
Es lohnt sich die Beschäftigung mit dem Editor vi (die Anleitung ist im Slackbook beschrieben), wenn man zum Editieren von Dateien nicht jedesmal mit startx die grafische Benutzeroberfläche hochfahren möchte.
Datum und Uhrzeit
Das Setup-Programm unterscheidet zwischen Lokaler Zeitzone und UTC. UTC kennt keine Unterscheidung zwischen Sommer- und Winterzeit. Es gilt MEZ = UTC - 1 Stunde, und MESZ = UTC - 2 Stunden. Falls hier beim Setup etwas schief gelaufen ist kann man die interne Uhr mit date abfragen, und mit date MMTThhmmJJJJ (Monat, Tag, Stunde, Minute, Jahr) neu stellen.
Zusätzliche Benutzerkonten
Zusätzliche Benutzerkonten kann man mit dem Programm adduser anlegen (siehe Slackbook.
Das Programm fragt dann alle erforderlichen Parameter ab.
Bootmanager LILO
LILO wartet bei Neustarts 2 Minuten auf eine Betriebssystemauswahl wartet, etwas nervig wenn Slackware das einzige Betriebssystem auf dem Rechner ist. Diesen Wert kann man in der Datei /etc/lilo.conf in Schritten von 1/10s ändern.
Der folgende Eintrag verkürzt die 2 Minuten auf 3 Sekunden:
# This is given in tenths of a second, so 600 for every minute:
timeout = 30
Die Änderungen in der Datei /etc/lilo.conf müssen anschließend noch mit Hilfe des Programms liloconfig in den Bootvorgang übernommen werden.
Netzwerk-Konfigurierung
LAN lässt sich mit dem Programm netconfig konfigurieren, wenn nicht schon beim Setup geschehen (siehe Slackbook). Dieses Programm kann DHCP und statische IPs konfigurieren.
Das Ergebnis kann man in /etc/rc.d/rc.inet1.conf kontrollieren und ggf. weiterbearbeiten.
Für die weitere Netzwerkeinrichtung siehe UebersichtNetzwerk.
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