Wiki source for Aenderungen102110


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=====Zweck dieser Datei=====

Diese Datei dient dazu einen Überblick über Pakete zu verschaffen die während der Entwicklungphase von Slackware Linux 10.2 zu 11.0 neu hinzugefügt oder entfernt worden sind und bietet Hilfestellung bei möglichen Problemen die während eines Updates entstehen können.

=====Hinzugefügte Pakete seit 10.2=====

- a/pcmciautils
- a/sharutils (separiert von bin)
- a/acl (separiert von xfsprogs)
- a/attr (separiert von xfsprogs)
- a/sysfsutils
- a/sysstat
- ap/diffstat
- ap/dmapi (separiert von xfsprogs)
- ap/linuxdoc-tools
- ap/lm_sensors
- ap/xfsdump (separiert von xfsprogs)
- d/git
- d/mercurial
- d/ruby
- kde/amarok
- kde/qca
- kde/qca-tls
- l/apr
- l/apr-util
- l/cairo
- l/db42 (für Rückwärtskompatibilität)
- l/db44 (Aktualisiert von db4; siehe auch "Entfernte Pakete" und "Andere Probleme" für nähere Informationen)
- l/desktop-file-utils
- l/freetype (separiert von x11) - siehe Notiz in "Andere Probleme"
- l/gd
- l/gnome-icon-theme
- l/hicolor-icon-theme
- l/libgpod
- l/libmtp
- l/libmusicbrainz
- l/libnjb
- l/libtheora
- l/libtunepimp
- l/libvisual (nur die Library, noch keine Plugins - dieses Paket ermöglicht es Audio Visualization Plugins für Amarok zu kompilieren, ohne Amarok selbst zu rekompilieren)
- l/mm (separiert von apache)
- l/mpfr (separiert von gmp)
- l/neon (separiert von subversion)
- l/slang1 (umbenannt von slang)
- l/slang (slang 2 hinzugefügt)
- n/mailx (umbenannt von nail)
- n/rdesktop
- x/dejavu-ttf
- x/fontconfig (separiert von x11) - beachten Sie die Notiz in "Andere Probleme"
- x/ttf-indic-fonts - beachten Sie die Notiz in "Andere Probleme"
- xap/seamonkey
- xap/vim-gvim (umbenannt von xvim) - dieses Paket ist abhängig von ap/vim
- kernels/huge26.s/* - 2.6.17.13 kernel zur offiziellen (unterstützen) Kernel-Serie hinzugefügt. Der Benutzer hat die Wahl, ob er den 2.4.33.3 oder den 2.6.17.13 Kernel installieren will. Wenn ein 2.6er Kernel genutzt wird, dann müssen weitere Pakete nach der Installation installiert werden -- zumindest das kernel-modules Paket. Möglicherweise auch die kernel-headers um /usr/include/sound zum kompilieren von ALSA Applikationen.
- extra/linux-smp-2.6.17.13/* - 2.6.17.13 kernel, modules, and headers mit SMP und Hyperthreading Support hinzugefügt, optimiert für i686 oder höher (inklusive Dual Core CPUs).

=====Entfernte Pakete seit 10.2=====

- ap/sgml-tools (ersetzt mit linuxdoc-tools)
- d/python-demo (zusammengefasst mit dem python Paket)
- d/python-tools (zusammengefasst mit dem python Paket)
- l/db3 (verschoben nach /pasture)
- l/db31 (verschoben nach /pasture)
- l/db4-* (verschoben nach /pasture)
- n/nail (umbenannt zu mailx - siehe "Hinzugefügte Pakete")
- xap/abiword (wurde eine reine Gnome Applikation)
- xap/mozilla (ersetzt with seamonkey)
- xap/xvim (umbenannt zu vim-gvim) - siehe Notiz oben bei "Hinzugefügte Pakete"

=====Andere Probleme=====

Vorweg: Wenn Sie Slackware 11.0 nicht von einer Vorgängerversion aktualisiert sondern neu installiert haben sind die meisten der im Folgenden beschriebenen Probleme für Sie nicht relevant; Sie müssen keine Konfigurationsdateien zusammenfassen oder ähnliches. Dennoch ist der Text lesenswert, denn er gibt Ihnen eine Vorstellung darüber, wie zukünftige Upgrades ablaufen werden.

- Die 2.4.x und 2.6.x Kernel, die mitgeliefert werden, sind nun mit "high memory support" kompiliert.
- Viele alte bison und db Pakete wurden von d/ und extra/ und so weiter nach pasture verschoben; nach der Aktualisierung/Installation von Slackware 11.0 sollten Sie *ein* bison Paket und *zwei* db Pakete haben (die db Pakete werden oben bei den hinzugefügten Paketen gelistet).
- n/php ist nun abhängig von l/freetype (l/freetype wurde von x/x11 abgespaltet)
- n/apache ist nun abhängig von l/mm (l/mm wurde von apache abgespaltet)
- xap/xine-lib ist nun abhängig von l/libtheora, wenn Sie ogg-Dateien in xine abspielen wollen (und Amarok mit der xine engine)
- a/devs wurde während des -current Entwicklungsprozesses aktualisiert. Sie KÖNNEN dieses Paket NICHT aktualisieren, während udev läuft - Sie werden chmod -x /etc/rc.d/rc.udev ausführen müssen, dann rebooten und dann das devs Paket aktualisieren. Dann erneut rebooten. Sie müssen nicht erneut rebooten, aber wenn Sie das wissen, dann wissen Sie wahrscheinlich auch, wie Sie das anstellen :)


Wenn Sie den Trick nicht kennen, ist hier die Vorgehensweise (keine Geheimnisse hier).

%%
sh /etc/rc.d/rc.udev stop
umount /dev/pts
umount /dev/shm
umount -l /dev
installpkg devs*.tgz
sh /etc/rc.d/rc.udev start
mount -av
%%
Danke an Richard Hoyle für diese Information zum Erledigen des ganzen ohne Reboot.

- Wenn wir schon bei a/devs sind, beachten Sie, dass dieses Paket immer noch *erforderlich* ist, um zu booten, auch wenn Sie einen 2.6er Kernel und udev nutzen, also entfernen Sie es nicht.
- a/lilo und a/kernel-* wurden während des -current Entwicklungsprozesses aktualisiert, also denken Sie daran, dass Sie /sbin/lilo vor dem Rebooten ausführen.
- glibc wurde während des -current Entwicklungsprozess aktualisiert, also beachten Sie die Anweisungen in der UPGRADE.TXT wenn Sie aktualisieren (führen Sie den Upgrade in runlevel 1 durch).
- Es gab ein großes Update von a/udev und a/sysvinit - Denken Sie daran, dass Sie die *.new Skripte in /etc/rc.d vor dem rebooten übernehmen oder Sie *werden* Probleme haben
- Wenn Sie Probleme mit udev haben, stellen Sie zunächst sicher, dass Sie alle .new Konfigurationsdateien und Init-Skripte abgeglichen haben. Laut Pat Volkerding (der Slackware Ersteller), können die meisten dieser Probleme mit etwas "Feintuning", wie Blacklisten unerwünschter Module in /etc/modprobe.d/blacklist und Laden von Ersatz über /etc/rc.d/rc.modules, gelöst werden. Einfaches Blacklisten führt oft bereits dazu, dass die korrekten Module geladen werden. Beachten Sie auch, dass die neueren Versionen von udev (084+) mindestens einen 2.6.15.x Kernel voraussetzen. ''Experiment with it before resorting to this, but if you simply must have one of them, there are alternate versions of udev in /extra.''
- Wenn Sie einen 2.6 kernel und ein neues udev (084+) auf einem Router nutzen, dann müssen Sie die Kommentierung der Regeln in /etc/udev/rules.d/network-devices.rules entfernen (und möglicherweise die Regeln apassen) um sicherzustellen, dass die Interfaces immer die gleichen Namen bekommen. Hotplugging Events werden von udev in zufälliger Reihenfolge erzeugt (und abgearbeitet), es gibt also keine Garantie, dass Ihr aktuelles eth0 auch immer eth0 bleiben wird, bis Sie diese Regeln aktivieren (und möglicherweise anpassen).
- Wenn Sie eigene udev Regeln benötigen, ändern Sie *NICHT* die standard udev.rules Datei - alle Änderungen, die Sie durchführen, werden mit dem nächsten udev Upgrade zerstört. Der richtige Weg ist es, eine eigene Datei im /etc/udev/rules.d/ Verzeichnis anzulegen - die meisten Leute nutzen '10-local.rules' - und ihre eigenen Regeln dort einzufügen. Wenn es einen Grund gibt, warum die standard Regeln geändert werden müssen, dann mailen Sie an ""PiterPunk"" und/oder Pat mit einer Erklärung.
- Das psmouse Modul ist standardmäßig in /etc/modprobe.d/blacklist geblacklistet, weil die standard Kernel Optionen für Probleme sorgen, wenn dieses Modul geladen wird. Dies erlaubt es Ihnen, das Modul, mit der Option "proto=imps", zu laden (zum Beispiel von rc.modules), wenn Sie es benötigen. Es ist Ihnen auch freigestellt das Modul in der Blacklist Datei auszukommentieren, wenn es für Sie mit den Kernel Defaults funktioniert.
- Wie bereits im "Hinzugefügte Pakete"-Abschnitt angedeutet wurden freetype und fontconfig vom X11 Paket abgespaltet. Sie müssen zunächst das X11 Paket aktualisieren. Dann fontconfig und freetype installieren und dann die anderen X11 Pakete installieren; andernfalls gibt es Fehler während postinstall über fehlgeschlagenes Laden der fontconfig Libraries.
- xap/seamonkey wurde gewählt um eine Mozilla Entwicklungsumgebung zu bieten (hauptsächlich, weil die offiziellen Binaries für das Firefox-Paket verwendet werden, und diese die Entwicklungs-Header nicht enthalten). Im Moment linkt nur Gaim gegen die ""SeaMonkey"" Libraries, aber wenn Sie etwas kompilieren wollen, was "Mozilla" Libraries und Header benötigt, dann stellen Sie sicher, dass ""SeaMonkey"" installiert ist.
- Es gibt einige Rückmeldungen, dass Fonts nach dem Upgrade "komisch" aussehen. Ein Weg um das zu lösen ist es, die Datei /etc/fonts/local.conf zu löschen, wenn diese existiert. Wenn Sie nicht existiert, oder dies nicht funktioniert, gehen Sie in die Font-Einstellungen des KControl, deaktivieren Sie die Checkbox für antialiasing und übernehmen Sie die Änderungen. Dann setzen Sie die Box wieder und übernehmen Sie die Änderungen erneut. Dies sollte dazu führen, dass eine Datei $HOME/.fonts.conf angelegt wird. Danke an Pat für den Tipp mit KControl, und Danke an ananke für das Herausfinden, welche Änderungen genau durchgeführt werden müssen, um das Problem zu beseitigen.
- Slackware's vim Paket enthält nun eine $VIM/vimrc Datei (in diesem Fall, /usr/share/vim/vimrc) für vim's Standardkonfiguration. Dieser Standard sollte für die meisten ein guter Anfang sein und Ihre ~/.vimrc überlagert diese Datei, falls es nicht so ist. Wenn Sie vorher nicht explizit z.B. "backup" gesetzt hatten, weil der in vim einkompilierte Standard "no backups" für Sie in Ordnung war, dann wird die Datei $VIM/vimrc, welche "set backup" enthält, nun dazu führen, dass Sie plötzlich Backups anlegen. Diese Einstellung kann überschrieben werden (in diesem Fall mit "set nobackup"), aber einer von vielen Wegen, um zu verhindern, dass $VIM/vimrc Ihre Konfiguration beeinflusst, ist, folgendes an den Anfang Ihrer ~/.vimrc einzufügen, was dafür sorgt, dass alles in $VIM/vimrc überschrieben wird:

%%
set all& " reset all options to compiled in defaults (thanks to deryni in #vim)
unmap Q " remove mapping to gq
syntax off " turn syntax off
filetype plugin indent off " turn filetype detection off
augroup! vimrcEx " delete the autocommand group that wraps text, etc.
%%

- Wenn Sie eine ATI Radeon Karte haben und Probleme damit haben, dass sich die Karte aufhängt, dann finden Sie gepatchte Versionen der ATI Module in /extra/x11-radeon-patched/ - Wenn Sie keine Probleme haben, dann installieren Sie diese nicht, weil es scheinbar zu Problemen kommt, wenn Sie vorher noch keine hatten...
- Das ttf-indic-fonts Paket untersstützt Bengali, Devanagari, Gujarati, Kannada, Malayalam, Oriya, Punjabi, Tamil, und Telugu. Für Informationen darüber, wie Sie die volle Unterstützung der indischen Fonts aktivieren (inklusive Eingabe), siehe: /usr/doc/Linux-HOWTOs/Indic-Fonts-HOWTO.
- Eine der Änderungen beim Upgrade zu nfs-utils und portmap, war, dass das Skript /etc/rc.d/rc.portmap vom Skript /etc/rc.d/rc.rpc ersetzt wurde. Das Skript rc.rpc muss nicht auführbar sein, wenn Sie nicht vorhaben manuell nfs Shares zu mounten, da das Skript von anderen Init-Skripten ausgeführt wird, wenn nfs Shares oder Mounts erkannt werden.
- php5 und lvm2 sind in /extra verfügbar, wenn Sie diese nutzen möchten
- cairo-1.2.4, flex-2.5.33, fontconfig-2.4.1, gutenprint-5.0.0, hplip-1.6.9, iptables-1.3.6, und wpa_supplicant-0.4.9 sind in /testing, wenn Sie diese brauchen/wollen

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